Erfahrungen aus dem Betrieb einer Site für Studierende

von

Balázs Bárány





Lehrveranstaltung "Kommunikationswissenschaftliche Methodenlehre/Internet" iG.-7.2

Leitung: Ass.-Prof. Dr. Manfred Bobrowsky

Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien


Inhalt

Geschichte der Mitschriften-Site

Umstellung von lb-data.co.at auf tud.at

Zugriffsstatistiken

Betrieb der Site

Organisatorisches

Technisches

Reaktionen

Von StudentInnen

Von Lehrbeauftragten

Erweiterungsmöglichkeiten

Pläne für die Zukunft (aus heutiger Sicht)

Literatur

Anhang A: Online-Fragebogen

Geschichte der Mitschriften-Site

Als ich im Wintersemester 1996/1997 mit dem Publizistik-Studium begonnen habe, beschloß ich aufgrund meiner Erfahrungen mit der Zettelwirtschaft meiner Mittelschulzeit, das Mitschreiben etwas besser zu organisieren, also kaufte ich mir ein Notebook.

Mein Ziel war von Anfang an, die Mitschriften auch für andere verfügbar zu machen, da ich bald merkte, daß es für Publizistik (im Gegensatz zu den anderen Studienrichtungen meiner Fächerkombination) kaum Skripten gibt. Also richtete ich alles so ein, daß alle Mitschriften in einem Verzeichnis im HTML-Format gespeichert wurden. Dieses Verzeichnis konnte später ohne Änderungen in meine Homepage integriert werden.

Das Notebook erweckte in den Vorlesungen natürlich einiges Aufsehen, und häufig kamen StudentInnen zu mir, um zu fragen, ob sie die Mitschriften kopieren können. Um diese Zeit (Ende 1996) hatten nur wenige Studierende Internet-Zugriff, ich auch nur gelegentlich und mühsam, und mir stand kein Webspace zur Verfügung. Also bat ich die StudentInnen, Disketten mitzubringen, damit ich ihnen die Mitschriften kopieren konnte.

Anfang Jänner 1997 habe ich bei meinem Arbeitgeber Webspace bekommen. Die Mitschriften und der Rest der Homepage waren danach mehr als zweieinhalb Jahre lang unter der Adresse http://www.lb-data.co.at/bb/ erreichbar.

Das manuelle Disketten-Kopieren ging im Laufe des Sommersemesters 1997 zurück, als immer mehr StudentInnen sich auf die Internet-Benutzung umstellten. Das Institut bot damals schon hervorragende Bedingungen für Internet-Benutzung; ich hörte auf, das Diskettenlaufwerk mitzunehmen, und so blieb den StudentInnen nichts übrig, als sich am Institut oder anderswo ins WWW einzuarbeiten.

Im Sommer 1999 stellte ich einen eigenen Server auf. Das gibt mir mehr Möglichkeiten für die Publikation und auch zur Auswertung der Zugriffe (bei der Firma war ich auf die Kooperation der Administratoren angewiesen und hätte mit Software arbeiten müssen, die ich nicht wirklich schätze).

Umstellung von lb-data.co.at auf tud.at

Der Webserver der Firma LB-data lief damals mit Windows NT; mein eigener Server mit GNU/Linux. Bei der Umstellung einer Site auf eine andere Plattform gibt es häufig Probleme, weil jede Serversoftware andere Möglichkeiten bietet und bestimmte Dinge anders löst.

Auf der Microsoft-Plattform versucht der Hersteller, die BenutzerInnen möglichst an die eigene Software zu binden. Zum Beispiel hat der Webserver IIS ("Internet Information Server") spezielle Erweiterungen für den HTML-Editor Frontpage und Frontpage für IIS.

Da ich auf der Homepage immer Einfachheit und Minimalismus beim Design angestrebt und proprietäre Funktionen vermieden hatte, gab es bei der Umstellung auf den Apache-Server unter GNU/Linux kaum plattformspezifische Probleme.

Die Umstellung selbst fand in mehreren Schritten statt.

Aufbauphase

Der Server wird installiert und konfiguriert, die Seiten werden kopiert. Die Erreichbarkeit von mehreren Stellen (z.B. Universität) wird sichergestellt.

Das ist ein guter Zeitpunkt, um eventuelle Fehler (z.B. Entwurf-Fehler, Implementierungsfehler) der Originalsite zu korrigieren und auch größere Umstellungen zu machen: Das "ahnungslose" Publikum surft noch nicht auf die neue Site und sieht Fehler daher noch nicht.

Die Seiten, die identisch von der alten Site kopiert wurden, enthielten noch meine alte e-mail-Adresse und relative Verweise (z.B. "/bb/") auf den alten Server. Das alles konnte mit globalem Suchen und Ersetzen korrigiert werden.

Testphase

Es ist sehr wichtig, jedes EDV-Projekt (wozu letztlich auch der Betrieb einer Website gehört) ausgiebig zu testen. Alle Links müssen überprüft, falsche korrigiert oder entfernt werden. Übriggebliebene Verweise auf die alte URL müssen gesucht und angepaßt werden, auch wenn sie keine Fehler verursachen (die alte Site besteht ja noch).

Wenn die Zeit drängt, kann mensch schon die neue Adresse bei Suchmaschinen anmelden; dagegen spricht, daß die Site noch im Aufbau ist und BesucherInnen dadurch abgeschreckt werden könnten.

Es ist unmöglich zu kalkulieren, wann die großen Suchmaschinen ihre Datenbank erneuern und die Adresse aufnehmen. (Einige Suchmaschinen enthalten sechs Monate nach der Umstellung noch immer meine alte URL. Das bedeutet, daß sie die Site sechs Monate lang nicht wieder überprüft haben, da jede alte Seite gegen eine Umleitungsseite ausgetauscht wurde, die die Suchbegriffe und Meta-Tags nicht mehr enthält.)

Da ich es nicht eilig hatte, habe ich die Anmeldung bei den wichtigsten Suchmaschinen erst nach Abschluß der Testphase begonnen.

Normalbetrieb

Diese Phase kann beginnen, wenn mensch überzeugt ist, daß die neue Site in jeder Hinsicht besser ist als die alte. Ab diesem Zeitpunkt ist es für BesucherInnen und BetreiberInnen vorteilhafter, die neue Adresse zu benutzen.

Spätestens jetzt sollten die Suchmaschinen benachrichtigt werden ("Add URL" oder ähnliche Funktion).

Seiten, die zur eigenen Site linken, sollten kontaktiert werden, damit sie ihre Links umstellen. Es ist zum Beispiel bei der Suchmaschine AltaVista mit Hilfe von " link:domain.name" möglich, nach Links zu einer Site zu suchen.

Die alten Seiten sollten keinesfalls sofort gelöscht werden. Viele BesucherInnen haben Bookmarks auf die alte Adresse gesetzt; Links fremder Server zeigen noch hin und die Suchmaschinen bekommen die Änderung wie gesagt erst nach längerer Zeit mit.

Stattdessen ist es zweckmäßig, eine automatische Umleitung mit entsprechenden Hinweisen einzurichten. In HTML kann mensch im <HEAD> mit einem Meta-Tag festlegen, daß eine neue Seite geladen werden soll: <META HTTP-EQUIV="refresh" CONTENT="0; URL=neue.url">.

Da meine Site mehr als 100 Seiten enthält, wäre diese Umstellung ohne Automatisierung sehr aufwendig gewesen. Ich habe also ein kleines Programm geschrieben, das für die ganze Verzeichnisstruktur Umleitungsseiten erstellt. Diese Seiten haben keinen Inhalt, nur ein Link zur neuen URL der Seite und den Umleitungsbefehl. Die BesucherInnen sehen einen erklärenden Text, daß sie ihre Bookmarks anpassen sollten und werden beim Klicken aufs Link oder automatisch nach einigen Sekunden weitervermittelt. Die Suchmaschinen finden nur den allgemeinen Text und das weiterführende Link und kommen dadurch auf die richtige Seite.

Zugriffsstatistiken

Webserver schreiben sogenannte Logfiles (Protokolldateien), in denen jeder Zugriff auf die Site festgehalten wird. Diese Dateien sind meist nur für die AdministratorInnen des Servers zugänglich. Zum Beispiel bekommen die StudentInnen bei UNet keine Zugriffsstatistiken; sie können nur einen Zähler in die Seite einbauen, aber der bietet sehr wenig Information. Ich hatte am alten Server auch nur sporadisch die Möglichkeit, die Zugriffe auszuwerten.

Mit dem eigenen Server stehen natürlich alle Daten zur Verfügung, und es gibt auch mehrere fertige Lösungen, um sie auszuwerten.

Probleme mit Zugriffsauswertungen

Die Daten, die für eine Zugriffsauswertung zur Verfügung stehen, sind nie ganz genau.

Bei solchen Auswertungen werden immer die Protokolle des Servers herangezogen. Das bedeutet, daß nur die Anfragen, die an den Server gehen, erfaßt werden. Im einfachsten Fall speichert z.B. jemand die Webseite auf Diskette: Ich sehe dann nur den einen Zugriff; die Seite kann aber beliebig oft verwendet werden. Das kommt natürlich mit den "fertigen", also bereits abgeschlossenen Mitschriften häufig vor; ich ermutige sogar die StudentInnen dazu, weil ich die Mitschriften auch gesammelt als Zip-Archiv zum Download anbiete.

Ein anderer schwer kalkulierbarer Faktor ist das sogenannte "Caching". Ein Cache ist ein Zwischenspeicher für häufig verwendete Daten. Da das Internet relativ langsam ist und Bandbreite Geld kostet, versuchen die Browser und auch die Zugangsanbieter, Übertragungszeiten zu sparen, indem sie Inhalte, die nur selten geändert werden, nicht mehrfach übertragen. (Ein sog. Proxy ist ein Computer bei einem Zugangsanbieter, der für dessen Kunden das Caching übernimmt.) Das bedeutet, daß wenn jemand im Rechenraum des Instituts eine Mitschrift öffnet, die zehn Minuten vorher am selben Computer angesehen wurde, das eventuell nicht im Server-Log auftaucht.

Das Caching kann weitgehend, aber nicht vollständig vermieden werden, indem mensch den Server so konfiguriert, daß er jede Seite als "schon abgelaufen" kennzeichnet. Dann speichern die meisten Proxies und Browser-Caches sie gar nicht.

Dazu kommen noch die Suchmaschinen: sie schauen von Zeit zu Zeit nach, ob ein Dokument geändert wurde und werten sie dann neu aus. Das ist dann wieder ein Zugriff, aber dahinter steht kein Mensch. Bei meiner Site sind Suchmaschinen für ca. 2 % der Zugriffe verantwortlich. Das hängt natürlich stark von der Beliebtheit der Seite ab: Während eine Suchmaschine z.B. www.orf.at ungefähr genauso häufig besucht wie tud.at, schauen viel mehr Menschen orf.at an. Dort ist der Anteil der Suchmaschinen-Zugriffe daher viel geringer.

Die Zugriffe von bekannten Suchmaschinen können von der Auswertung ausgeschlossen werden, aber das wird nie vollständig korrekt sein, weil es ja viele neue oder weniger bekannte Suchmaschinen gibt; es ist ziemlich aufwendig, immer wieder nachzusehen, welche Adresse zu welcher Suchmaschine gehört und diese in die Konfiguration des Auswertungsprogrammes einzutragen.

Es ist aus den genannten Gründen nicht möglich, genaue Zugriffszahlen zu nennen; die echten Zahlen sind meist etwas höher oder niedriger, je nach Beliebtheit der Seite. Bei einer sehr beliebten Seite sind die Server-Statistiken zu niedrig, weil der Caching-Effekt stark ist; bei einer selten besuchten privaten Homepage, die in viele Suchmaschinen eingetragen ist, kann aber die Mehrheit der Zugriffe von diesen kommen.

Bei meiner Site dürften die Server-Statistiken etwas niedriger ausfallen, da der Caching-Effekt und das Offline-Ansehen der Seiten vermutlich stärker ins Gewicht fallen als Suchmaschinen-Zugriffe.

Es ist trotz der angesprochenen Probleme völlig korrekt, unterschiedliche Teile der Seite anteilsmäßig untereinander zu vergleichen, da die genannten Effekte auf alle Teile der Seite gleich stark zutreffen. Die absoluten Zahlen mögen falsch sein, aber die Zugriffsanteile können ziemlich genau ermittelt werden.

Es wäre auch möglich, absolute Zugriffszahlen mit denen von Konkurrenten zu vergleichen, da das Publikum in diesem Fall ziemlich ähnlich ist; allerdings veröffentlichen nur wenige Sites ihre Zugriffszahlen.

Bei relativ kleinen, aber informativen Sites kommen viele Zugriffe aus dem eigenen Bereich. Die WebmasterInnen kontrollieren immer wieder die Seiten, an denen sie gerade arbeiten. Daher ziehe ich für eine korrekte Statistik nur die "externen" Zugriffe heran, sonst ist die Statistik verzerrt: ich greife deutlich öfter auf die "aktuellen" Mitschriften zu als auf alte.

Zugriff ist nicht gleich Zugriff: Der Webserver schreibt für jede einzelne Datei, die heruntergeladen wird, eine Protokoll-Eintragung. Bei einer Seite mit eingebundenen Grafiken kann das so aussehen:

client.at - "GET /uni/index.php3 HTTP/1.1" 200 2685

client.at - "GET /uni/uniwienlogo.gif HTTP/1.1" 200 2938

client.at - "GET /publizistik/publizistik.gif HTTP/1.1" 304 -

client.at - "GET /wi-inf/wi-inf.gif HTTP/1.1" 200 1348

Das ist eine Seite (/uni/index.php3) und drei Bilder, die in sie eingefügt sind. Bei der Auswertung müssen wir daher zwischen Seitenzugriffen und "allen Zugriffen" unterscheiden. Normalerweise sind die Seitenzugriffe aussagekräftiger, weil denen meist eine Aktion der/s Benutzers/in vorausgeht - die Bilder werden einfach dazugeladen. Andererseits kann eine Site, die vor allem Bilder als Haupt-Inhalt anbietet (z.B. ein Museum), diese durchaus zählen.

Eine grafisch aufwendige Seite kann durchaus zehnmal mehr Zugriffe als Seitenzugriffe haben; für die Beurteilung der Beliebtheit sind aber nur die Seitenzugriffe entscheidend, und sogar die können manipuliert werden, zum Beispiel durch den Einsatz von "Frames" (Dokumentrahmen) und REFRESH-Befehlen.

In den sechs Monaten des Bestehens der eigenen Site gab es monatlich ca. 2300-6400 externe Seitenzugriffe auf den Publizistik-Teil (Verzeichnis /publizistik/) und ca. 5.100-11.700 auf die komplette Site.

Die große Schwankung (fast ums Dreifache bei Publizistik) ist leicht erklärt: der schwächste Monat war Februar 2000, also die Ferienzeit an der Uni Wien. Der stärkste Monat war Jänner 2000, vor allem die letzten zwei Wochen (ca. 2.000 Seitenzugriffe pro Woche) - also die Prüfungszeit. (Ergänzung 2000-09-10: Der selbe Effekt, wenn auch etwas schwächer, war Mai bis Juli 2000 zu beobachten.)

Es gibt noch andere Arten von Auswertungen, sie sind jedoch meist noch stärker von netztypischen Effekten betroffen.

Herkunftsstatistiken

Statistiken, die die Herkunft der SurferInnen (z.B. Land oder Organisation) angeben, haben diverse Probleme, die zudem gruppenspezifisch, also z.B. stärker auf die Kunden eines bestimmten Providers zutreffen als auf andere.

Ein Teil der SurferInnen (in meinen Daten schätzungsweise 20-25 %) benutzt den Proxy des Providers, vom Rest ist grundsätzlich nur die IP-Adresse des Computers bekannt. Die IP-Adresse, die aus vier Zahlen besteht (z.B. 212.17.85.31), kann häufig in einen Domainnamen (z.B. proxy.teleweb.at) "aufgelöst" werden, in ca. 10 % der Fälle (wieder in meinen Daten) jedoch nicht. Das ist sehr Provider-abhängig: manche Provider vergeben grundsätzlich Domainnamen, andere nie. Das bedeutet, daß in jedem Herkunftsbericht (z.B. Länder- oder Organisations-Bericht) eine große Fehlerkomponente (z.B. 10 %) liegt und die Ergebnisse systematisch (nicht zufällig!) verzerrt. Wirklich gültig (aber auch nur größenordnungsmäßig) sind nur die Zahlen, die höher oder im Bereich der Gruppe der IP-Adressen (also z.B. >= 10 %) liegen. Von den unaufgelösten IP-Adressen (in meinen Daten mehrere hundert verschiedene) kann mensch mit viel Arbeit (z.B.: Traceroute und den Webserver der letztgenannten Domain ansehen) halbwegs auf den Provider schließen, aber das läßt sich nicht automatisieren.

Das andere Problem ist die unterschiedliche Benennung der Domains. Es ist üblich, daß österreichische Provider mit ".at" enden, aber es gibt Ausnahmen mit vielen Kunden (austria.eu.net, compuserve.com, aol.com). Von einer .net- oder .com-Adresse kann mensch meistens gar nicht feststellen, wo die/der SurferIn sitzt.

Ich kann also nur ungefähr sagen, daß ca. drei Viertel der BesucherInnen der Site aus Österreich kommen, und etwas mehr als ein Drittel von ihnen aus dem Bereich der Uni Wien (univie.ac.at) - etwas, was (ohne die sowieso ungenauen Zahlen) auch mit Überlegung herleitbar gewesen wäre.

Ziel-Statistiken

Das sind Aufstellungen über die Bereiche der Site (Verzeichnisse, einzelne Seiten, Suchanfragen) und wie oft sie abgerufen wurden. Methodische Probleme gibt es vor allem dann, wenn einige Inhalte dynamisch und andere statisch sind: die dynamischen werden nicht von Caches erfaßt, die statischen schon. Daher ist ihr Verhältnis in den Statistiken nicht korrekt. Hier muß mensch also mit den Zahlen sehr vorsichtig sein - aber ungefähre Angaben sind möglich.

Ich kann also sagen, daß ca. 50 % der abgerufenen Seiten mit Publizistik zu tun haben, und ca. 20 % mit Programmieren. Der Rest ist die Hauptseite (ca. 10 %) und andere Teile der Site. (Ergänzung 2000-09-10: Es gab in den letzten Monaten eine kleine Verschiebung zugunsten der Programmierinformationen: Meine englischsprachige Seite über die Installation eines sicheren Webservers bekommt immer mehr Zugriffe und war im August 2000 sogar die meistabgerufene Seite.)

Aus dem Vergleich der Zugriffszahlen auf Publizistik und Programmieren (die zwei beliebtesten Themen) und aus Österreich und Deutschland (die am häufigsten zugreifenden Länder) geht auch noch hervor, daß die Publizistik-Seitenzugriffe eher aus Österreich stammen (nicht sehr überraschend) und diejenigen auf die Programmier-Informationen eher aus Deutschland (weil sie mehr themen- als lokalbezogen sind und in Deutschland viel mehr Menschen leben). Weitere Aussagen sind wegen der genannten Probleme und des zu geringen Anteils anderer Zugriffe nicht möglich.

Verweis-Statistiken

Viele Web-Browser teilen bei jedem Zugriff die Adresse der verweisenden Seite (den sogenannten Referrer) mit. Das läßt sich jedoch manchmal abschalten, umgehen oder sogar fälschen. Auch wenn jemand die Seite direkt aus seine/ihren Bookmarks lädt, gibt es keine Referrer-Angabe.

Im Laufe des Besuchs einer Site ist der Referrer nur beim ersten Mal eine externe Adresse, später (also für jedes Bild und jede weitere Seite) immer eine URL innerhalb der Site. Meist sind nur die externen Verweisenden interessant, es sei denn, mensch möchte den Weg der BesucherInnen auf der Site genau nachvollziehen.

Hier kann es auch systematische Verzerrungen geben; ein Extrembeispiel wäre eine Seite über Datenschutz im Netz - da werden tendenziell Leute mit nicht so auskunftsfreundlichen Browsern vorbeischauen.

In meinen Daten sind nur bei ca. 2/3 der Seiten Referrer angegeben; von den angegebenen Referrern sind ca. 10 % externe Verweise. (Das bedeutet, daß die BesucherInnen meist mehr als eine Seite öffnen und die Site nicht sofort verlassen.)

Bei weitem die meisten Besuche - ca. 1.100 pro Monat - kommen von den zwei wichtigen Wiener Publizistik-URLs: ca. 700 im Monat von der Seite der Studienrichtungsvertretung und ca. 400 von der Studenten-Corner-Seite des Instituts. Dann folgen mit großem Abstand die Volltext-Suchmaschinen, die pro Monat zusammen ca. 120 Kontakte liefern. An erster Stelle mit steht Fireball.de (ca. 40/Monat).

Bei Referrer-Daten von Suchmaschinen sind oft die Suchparameter enthalten - daraus kann das Auswertungsprogramm die benutzten Suchbegriffe extrahieren. Hierbei zeigt sich wieder eine Zweiteilung: Zugriffe auf den Publizistik-Teil kommen viel eher von den linkenden Seiten, während die Programmier-Informationen eher per Suchmaschine gefunden werden.

BetreiberInnen einer Seite können die Suchbegriff-Statistik dazu benutzen, ihre Seiten für Suchmaschinen zu optimieren, um bei diesen eine höhere Wertung zu erhalten, also vor der Konkurrenz in der Trefferliste aufzutauchen.

Betrieb der Site

Organisatorisches

Der Server steht in meiner Wohnung und ist per Kabel-TV-Standleitung mit dem Internet verbunden. Die daraus entstehenden Mehrkosten sind ziemlich gering und durch mehrere Aufträge, die ich ohne eigenen Webserver nicht hätte übernehmen können, abgedeckt.

Technisches

Der Server läuft unter Debian GNU/Linux. Damit ist er deutlich zuverlässiger als der alte Server und ich konnte die gesamte benötigte Software kostenlos aus dem Internet herunterladen.

Die Anbindung ist "hinaus", also von meinem Rechner zum Internet, auf 64 Kilobit/Sekunde begrenzt; das entspricht ISDN-Geschwindigkeit und ist für einen Webserver mit diesem Verkehrsaufkommen mehr als ausreichend. (Der sogenannte "Slashdot-Effekt" [slashdot], also die Überlastung der Verbindung mit zu vielen Anfragen, ist noch nie aufgetreten.)

Die Webserver-Software selbst ist Apache (http://www.apache.org), der meistverbreitete Webserver laut Statistik der Firma NetCraft: [netcraft].

Für die aktiven Inhalte verwende ich PHP (PHP Hypertext Preprocessor - http://www.php.net). Das ist ein zusätzliches Webserver-Modul, das Programmierbefehle in HTML-Seiten serverseitig ausführen kann. Ein in PHP geschriebener Programmteil zeigt zum Beispiel die Zugriffsstatistiken auf der Publizistik-Mitschriften-Seite an.

Reaktionen

Von StudentInnen

Die meisten Reaktionen, die ich von Studierenden bekomme, sind naturgemäß positiv. Der Rest besteht vor allem aus Fragen nach den Mitschriften, die nicht online erhältlich sind.

Um die Wünsche der StudentInnen und ihre Einschätzung der Site genauer zu erfahren, habe ich eine Online-Umfrage durchgeführt.

Ergebnisse der Online-Befragung

Der Fragebogen (siehe Anhang A) wurde ausschließlich von der Mitschriften-Inhaltsverzeichnis-Seite verlinkt. Insgesamt 91 StudentInnen haben ihn ausgefüllt und übermittelt. Ich habe nicht versucht, per e-mail oder in einer Newsgroup zusätzliche Antwortende anzulocken.

Es gab 137 externe Zugriffe auf den Fragebogen: das ergibt eine Abbruch-Quote von 33,5 %. (Es ist unmöglich zu ermitteln, an welchem Punkt abgebrochen wurde - das Hypertext Transfer Protokoll liefert keine Daten zwischen Öffnen und Speichern des Fragebogens.)

Die Umfrage war zwischen 12. Dezember 1999 und 28. Februar 2000, also 79 Tage lang online.

Die Originaldaten sind herunterladbar: Tabulator-getrennt mit UNIX-Zeilenenden (für die meisten Tabellenkalkulationsprogramme geeignet) oder im GNU PSPP-Format (kompatibel mit SPSS).

Demografische Daten

60 Studentinnen (65,9 %; 95 %-Konfidenzintervall: 56-75 %) und 31 Studenten (34,1 %) haben den Fragebogen ausgefüllt. Die Jüngsten sind 18, der älteste 38 Jahre alt; 70 % sind zwischen 19 und 23 Jahre alt (Mittel: 22 Jahre).

73,9 % der TeilnehmerInnen sind im ersten Studienabschnitt, 26,1 % im zweiten. Ähnlich die Verteilung der Semester: 44,4 % studieren im ersten Jahr (1. oder 2. Semester), 22,3 % im zweiten (3. oder 4. Semester).

Es ist zu erwarten, daß die über die Publizistik-StudentInnen ermittelten Daten nicht repräsentativ sind: Ich habe nur wenige Mitschriften, die für den zweiten Studienabschnitt interessant sind, daher kommen eher StudentInnen aus dem ersten Abschnitt auf meine Site. Die Umfragedaten bestätigen diese Annahme.

90 TeilnehmerInnen (98,9 %) studieren an der Uni Wien, ein Kollege an der TU Wien. (Besuche aus anderen Bereichen, z.B. sbg.ac.at oder .de, kommen viel öfter über Suchmaschinen als über die Publizistik-Mitschriften-Seite; solche BesucherInnen haben das Link zur Umfrage nicht gesehen.)

Es ist schwer zu sagen, ob die Umfrage zumindest für die Grundgesamtheit "BenutzerInnen der Site" repräsentativ ist. Es handelt sich nicht um Zufallsauswahl, sondern freiwilliges Mitmachen. Da es auch keine übrigen Daten über Merkmalshäufigkeiten in der Stichprobe und Grundgesamtheit gibt, müssen wir davon ausgehen, daß die Daten - auch wegen des geringen Umfangs der Stichprobe - nicht allzu repräsentativ sind.

Nutzungshäufigkeit

24,2 % antworteten auf die Frage "Wie oft warst du schon auf der Site?" mit "Jetzt zum ersten Mal"; fast 60 % waren 2 bis 10 mal und 16,5 % noch öfter.

Auf "Wie oft wirst du vermutlich wiederkommen?" antwortete niemand (bei 3 = 3,3 % fehlenden Antworten) mit "Nie". Die häufigste Nennung mit 40,7 % ist "Alle paar Monate".

Beide Ergebnisse sind - soweit mensch den Daten vertrauen kann - recht positiv, da eine große Bindung an die Site erkennbar ist.

Motivation

47,1 % antworteten auf "Kam es schon vor, daß du auf eine Mitschrift wirklich angewiesen warst (z.B. wegen Berufstätigkeit, Krankheit usw.)?" mit "Ja". Das zeigt deutlich den Bedarf an Lernunterlagen für StudentInnen, die nicht jede Vorlesung besuchen können.

Gründe, die StudentInnen davon abhalten, zu den Lehrveranstaltungen zu gehen: 45 % beruflich; 26 %: andere, gleichzeitig stattfindende Lehrveranstaltungen; 13 % andere Gründe sowie in einigen Fällen familiäre Gründe und Krankheit.

Finden der Site

Auf die Frage "Wie bist du zum ersten Mal auf meine Site gestoßen?" antworteten 36,8 % mit "Link von der Publizistik-Homepage" und 12,6 % mit "Link von der Studienrichtungsvertretungs-Homepage". Das ist interessant, weil die Referrer-Auswertung der Server-Logs die umgekehrte Reihenfolge ergibt.

In den Server-Logs gibt es keine Möglichkeit, nur den ersten Besuch einer Person festzustellen (da schon die einzelnen Personen nicht auseinandergehalten werden können). Es kann daher sein, daß jemand zuerst von der "Studenten-Corner"-Seite des Instituts zu den Mitschriften kommt, später aber die Seite der Studienrichtungsvertretung benutzt.

Nutzung der Site

Mehrere Fragen bezogen sich darauf, wie die StudentInnen die Mitschriften-Site benutzen. Die Antworten sollen mir helfen, die Mitschriften für die Benutzung zu optimieren.

78 % gaben an, daß sie die Mitschriften ausdrucken; 52,7 % bearbeiten sie selbst weiter oder führen sie mit der eigenen Mitschrift zusammen. Nur 24,2 % lesen sie direkt am Bildschirm.

Die Konsequenz für mich daraus ist, daß ich das Layout möglichst einfach und standardkonform halten muß: komplizierte Design-Tricks, die die Bildschirmanzeige verschönern, verschwenden beim Drucken viel Papier und bringen auch heute noch die Importfunktion von schlechten, aber häufig verwendeten Textverarbeitungsprogrammen durcheinander, bis hin zum Absturz.

13,2 % haben schon das komprimierte Archiv mit allen Mitschriften heruntergeladen. Sie arbeiten dann ohne Internet-Verbindung mit den Mitschriften: ich kann ihre Zugriffe nicht mehr messen.

Zufriedenheit mit der Site

Den Informationsgehalt der Mitschriften beurteilen 89,4 % mit "eher gut" oder "gut" und der Rest (10,6 %) mit "eher schlecht". Die Anzahl der Mitschriften wird weniger positiv gesehen: nur 76 % "gut" oder "eher gut" und 24 % "schlecht" oder "eher schlecht". Die Anzahl der Mitschriften wird natürlich mit der Zeit zunehmen, wenn ich weitere Lehrveranstaltungen besuche.

Das Layout der Site und der Mitschriften wird mit 84 % "gut" und "eher gut" auch positiv beurteilt, da scheint es auch keinen Verbesserungsbedarf zu geben.

Ein Gradmesser für die Zufriedenheit mit einem Produkt bzw. den Bedarf daran ist sein Preis. Ich habe daher auch gefragt, ob und wieviel die StudentInnen für die Mitschriften zahlen würden (obwohl ich nicht plane, Geld zu verlangen).

Mehr als 50 % der Antworten waren positiv (das unterstreicht wieder die Wichtigkeit des Angebots). Die häufigste Nennung für "pro abgerufener Mitschrift" waren 50 S (11mal), 10 waren höher und 8 niedriger.

Das bedeutet natürlich nicht, daß tatsächlich eine große Zahl von Studierenden pro Mitschrift 50 S zahlen würde. Die Zahl war selbst einzugeben, ohne Vorgaben im Fragebogen. Also haben die antwortenden StudentInnen sich überlegen müssen, was ihnen eine Mitschrift im Vergleich zu anderen Gütern wert ist.

Reaktionen von Lehrbeauftragten

Ich frage jedeN LehrveranstaltungsleiterIn, ob ich die Mitschriften ins Internet stellen darf. Manchmal wird das abgelehnt; manchen ist es egal und einige äußern sich sogar positiv.

Ablehnung

Die meistgesuchte Mitschrift ist die für "1.1 Einführung in die Kommunikationswissenschaft". Leider darf ich diese und noch einige andere (auch 2.0 Medien- und Kommunikationsgeschichte), nicht im Netz anbieten, weil diese Lehrveranstaltungsleiter mich gebeten haben, es nicht zu tun.

Folgende Gründe wurden genannt:

Zustimmung

Die große Mehrheit der LehrveranstaltungsleiterInnen ist mit der Veröffentlichung einverstanden. Die meisten fragen nach der Adresse und schauen sich die Mitschrift tatsächlich an; einige äußern sich dann auch positiv.

Von mehreren Professoren habe ich gehört, daß die Mitschrift ihnen hilft zu beurteilen, was von ihrem Vortrag "rübergekommen" ist. Diejenigen, die keinen festen Vorlesungsplan haben oder einhalten, waren für die Dokumentation des Fortschritts der Vorlesung dankbar.

Urheberrechtliche Aspekte

Es ist umstritten, wie weit das Festhalten und Veröffentlichen einer Vorlesung die Urheberrechte der VorlesungsleiterInnen verletzt. In den USA gibt es eine heftige Auseinandersetzung zu diesem Thema, allerdings wegen kommerzieller Websites.

Die Kernfragen sind, wessen "Werk" eine Vorlesungsmitschrift ist und was mit einem Werk getan werden darf. Das Urheberrecht schützt "Werke", also nicht Ideen, sondern ihre konkrete Darstellung - die Wissenschaft an sich ist also nicht kopiergeschützt (bis auf Patente).

Das Urheberrechtsgesetz [UrhG] definiert:

§ 1. Werke der Literatur und der Kunst
1. Werke im Sinne dieses Gesetzes sind eigentümliche geistige Schöpfungen auf den Gebieten der Literatur, der Tonkunst, der bildenden Künste und der Filmkunst.
2. Ein Werk genießt als Ganzes und in seinen Teilen urheberrechtlichen Schutz nach den Vorschriften dieses Gesetzes.
§ 2. Werke der Literatur
Werke der Literatur im Sinne dieses Gesetzes sind: (...)
1. Sprachwerke aller Art einschließlich Computerprogrammen (§ 40a);
2. Bühnenwerke, deren Ausdrucksmittel Gebärden und andere Körperbewegungen sind (choreographische und pantomimische Werke);
3. Werke wissenschaftlicher oder belehrender Art, die in bildlichen Darstellungen in der Fläche oder im Raume bestehen, sofern sie nicht zu den Werken der bildenden Künste zählen.

Keine dieser Bestimmungen scheint auf einen freien Vortrag, wie er bei Lehrveranstaltungen der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft üblich ist, zuzutreffen.

Doch selbst wenn einE VortragendeR nur aus einem eigenen Buch vorliest, kann ich nur sehr selten exakt mitschreiben. Meine Mitschrift ist also eine Art Zusammenfassung, die Menge der Originalzitate sind im Rahmen, der in der Wissenschaft üblich ist.

Ich habe zwei Vortragende von Rechtsvorlesungen (Dr. Korn und Dr. Bammer) gefragt, wie sie die Problematik sehen: Beide wollten keine verbindliche Aussage abgeben, sondern rieten mir, vor der Veröffentlichung die Erlaubnis der Vortragenden einzuholen. Beide erlauben auch die Veröffentlichung der Mitschriften aus ihren Vorlesungen.

Erweiterungsmöglichkeiten

Ich bekomme viel Feedback von Studierenden; bei der Online-Umfrage gab es auch die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge und eigene Kommentare anzugeben.

Die Vorschläge zielen vor allem darauf ab, die Anzahl der Mitschriften zu vergrößern. Das soll zum Beispiel durch die Integration von fremden Mitschriften und Zusammenarbeit mit anderen anderen StudentInnen, die auch Mitschriften haben, erreicht werden.

Das Problem damit ist nur, daß StudentInnen, die gute Mitschriften in elektronischer Form haben, diese meist lieber verkaufen als gratis ins Internet zu geben.

Pläne für die Zukunft (aus heutiger Sicht)

Ich werde die Mitschriften weiterhin kostenlos abgeben. Auch Bannerwerbung oder eine andere Ausnutzung der Zugriffe plane ich nicht: ich fände es einfach nicht richtig, mit der Leistung anderer Menschen selbst Geld zu verdienen.

Soweit meine Zeit es erlaubt, will ich die Dienste der Site ausbauen, da jetzt die technischen und organisatorischen Bedingungen dafür vorhanden sind. Am Ende der Entwicklung könnte meine Site eine Art "Portal" für Publizistik-StudentInnen werden.

Fremde und weiterbearbeitete Mitschriften

Sofern es KollegInnen gibt, die eigene Mitschriften elektronisch erfassen oder meine aktualisieren und weiterbearbeiten, könnte ich in Zukunft auch ihre Dokumente bei mir zentral anbieten, natürlich unter voller Anerkennung der Urheberschaft. Das würde den StudentInnen nützen, weil sie alles an einem Platz fänden.

Es wäre z.B. auch möglich, ein System einzurichten, eigene Anmerkungen wie Literaturempfehlungen, Kommentare, zu den Mitschriften hinzuzufügen.

Diskussionsforum

Es gibt eine Usenet-Newsgroup für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft: at.univie.publizistik. Sie ist aber für AnfängerInnen nicht gut geeignet, weil für die Benutzung von Newsgroups eigene Software und spezielle Kenntnisse notwendig sind.

Ich könnte mir daher vorstellen, ein eigenes, Web-basiertes Diskussionsforum zu installieren, das von überall mit WWW-Browser benutzbar und leicht zu bedienen ist.

Es könnte offen zugängliche und registrierungspflichtige Diskussionsgruppen (z.B. für einzelne Lehrveranstaltungen) geben.

(Ergänzung 2000-09-10: Das Diskussionsforum habe ich im März 2000 realisiert: im Juli gab es bereits 2.300 Seitenanfragen darauf; während des Semesters wurden ca. 160 Beiträge geschrieben.)

Ankündigungsservice

Wenn z.B. eine Vorlesung wegen Krankheit ausfällt, wird das derzeit am Institut ausgehängt. Solche Informationen gehören natürlich elektronisch und möglichst schnell verbreitet.

Es wäre möglich, Ankündigungs-Mailinglisten für einzelne Vortragende oder Lehrveranstaltungen einzurichten, für die die StudentInnen sich anmelden könnten.


Literatur

[slashdot]

Stephen Adler: "The Slashdot Effect - An Analysis of Three Internet Publications".

Date: 1999-01-31 (cited: 2000-02-27).

available from the World Wide Web: <  http://ssadler.phy.bnl.gov/adler/SDE/SlashDotEffect.html >

[netcraft]

Netcraft: "The Netcraft Web Server Survey".

Date: February 2000 (cited: 2000-02-29).

available from the World Wide Web: <  http://www.netcraft.com/survey/ >

[UrhG]

Republik Österreich: "Bundesgesetz über das Urheberrecht an Werken der Literatur und der Kunst und über verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz)".

Date: 1997 (cited: 2000-03-02).

available from the World Wide Web: <  http://www.jusline.at/juslineat/hlp/urhg/urhga.html >


Anhang A: Online-Fragebogen

Online-Fragebogen

Bitte beantworte die folgenden Fragen. Wenn du auf eine Frage die Antwort nicht weißt oder einfach nicht antworten willst, laß bitte die Felder leer. Die Umfrage ist anonym.

Demografische Angaben

Geschlecht männlich weiblich

Alter: Jahre

Angaben zum Studium

Im wievielten Semester studierst du jetzt Publizistik?

Im Semester

Studierst du an der Universität Wien?

Ja Nein, sondern:

Wie weit bist du schon im Studium?

Erster Abschnitt Zweiter Abschnitt Doktoratsstudium o.ä. Studiere gar nicht

Gibt es Umstände, die regelmäßig verhindern, daß du Vorlesungen besuchst?

Berufstätigkeit Krankheit/Behinderung Andere Lehrveranstaltungen zur selben Zeit Familiäre Gründe Andere:

Benutzung der Site

Wie bist du zum ersten Mal auf meine Site gestoßen?

anderes:

Was wolltest du, als du meine Site zum ersten Mal abgerufen hast?

anderes:

Wie oft warst du schon auf der Site?

Jetzt zum ersten Mal 2-5mal 6-10mal 11-25mal öfter

Welche anderen Teile meiner Site hast du bisher gesehen? (wähle alle, die zutreffen)

UniZeugnisBedrucker Andere Programmierinfos Andere Mitschriften (Statistik, Wirtschaftsinformatik) Wirtschaftsinformatik Fun Über mich Mich kontaktieren What's cool What's new

Wie benutzt du die Mitschriften? (wähle alle, die zutreffen)

am Bildschirm lesen ausdrucken weiterbearbeiten, mit eigener Mitschrift zusammenführen

In welchen Formaten hast du die Mitschriften jemals heruntergeladen? (wähle alle, die zutreffen)

Einzelne HTML-Seiten (=im Browser) HTML/Zip-Archiv HTML/Selbstentpackend Rich Text Format / Zip-Archiv Rich Text Format / Selbstentpackend

Wie oft wirst du vermutlich wieder auf meine Site kommen?

Nie wieder Alle paar Monate Alle paar Wochen Häufiger

Zugang zum Internet

Wo und wie steigst du meistens ins Internet ein, wenn du meine Site benutzt?

zu Hause mit Modem zu Hause mit Teleweb, ADSL o.ä. am Arbeitsplatz BenutzerInnen-Raum im NIG BenutzerInnen-Raum am Publizistik-Institut anderes Institut anderes

Was für ein Computersystem benutzt du meistens, wenn du meine Site aufrufst?

GNU/Linux oder andere Freie Software DOS/Windows 3.x Windows 95/98 Windows NT MacOS BeOS Amiga/Atari
Set-Top-Box, Spielkonsole, WebTV Personal Digital Assistant (PalmPilot, WinCE o.ä.) Handy
anderes, und zwar:

Zufriedenheit mit der Site

Wie beurteilst du folgende Eigenschaften der Site?

Layout, grafische Gestaltung der Site allgemein

gut schlecht

Layout, grafische Gestaltung der Mitschriften

gut schlecht

Strukturierung, Navigation der Site allgemein

gut schlecht

Strukturierung, Navigation der Mitschriften

gut schlecht

Informationsgehalt der Mitschriften

gut schlecht

Anzahl der Mitschriften

gut schlecht

Zusatzangebote Publizistik (Prüfungsfragen, meine Arbeiten...)

gut schlecht

Zusatzangebote auf der Site (Zeugnisbedrucker, Programmierinfos...)

gut schlecht

Kam es schon vor, daß du auf eine Mitschrift wirklich angewiesen warst (z.B. wegen Berufstätigkeit, Krankheit usw.)?

Ja, ohne die Mitschrift hätte ich die Lehrveranstaltung wiederholen müssen Nein

Würdest du für ein solches Mitschriften-Angebot zahlen, wenn es meine Site nicht gäbe?

Ja, einmalig S

Ja, pro Semester S

Ja, pro abgerufener Mitschrift S

Nein

Verbesserungsmöglichkeiten

Was könnte auf der Site deiner Meinung nach verbessert werden?


Danke, daß du es bis zum Ende ausgehalten hast. Klick auf "Übertragen", wenn du alles beantwortet hast.


© Balázs Bárány. (Homepage | datascientist.at)
Zuletzt geändert: 2000-09-10.