609069 - Information und Dokumentation 5.7 (II) VO/UE

2000-10-18

2000-11-08

2000-11-22

2000-11-29

2000-12-06

2001-01-10

2001-01-17

2001-01-24

2001-01-31


2000-10-18

Aufbau der LVA

Theoretischer Teil:

Praktischer Teil:

ORF-Archiv: kaum Zugangsmöglichkeiten, angeblich aus Personalgründen. Personal archiviert jede Informationssendung, alles elektronisch zugänglich.

Zeitungsarchive sehr selten gut; eher wird APA-Infodienst benutzt, evt. Eigenes Bildarchiv.

Archivierung sehr teuer. Von Profit-Center-Rechnung her immer defizitär.

Berufsbild von ArchivarInnen: heute steht die Informationsgewinnung im Vordergrund. Alle qualitativ hochwertigen Berufe beschäftigen sich heute mehr oder weniger mit Informationsgewinnung. Trend: Zunehmend.

Interesse der Betriebe: Nutzung des Know-Hows der MitarbeiterInnen; keine eigenes Know-How für Randbereiche wie Archivierung.

Kaum offizielle Berufsausbildung. Neu (seit 1997) in Österreich: Fachhochschulzweige (Eisenstadt, Krems).

In den USA "information broker", mit der einzigen Aufgabe, Informationen zu suchen. Festanstellung hängt von der benötigten Informationsmenge ab, sonst outgesourct.

Brandschutz in Archiven sehr wichtig. (Z.B. Österreichisches Staatsarchiv früher in einem Palais, ziemlich suboptimal.)

Betriebliche Archivierungssoftware:

25. 10. fällt aus.

8. 11.: Referat über Geschichte-Internet-Portal

Erfassung, Speicherung und Auswertung von Daten

Datenverarbeitung benötigt Schrift und Sprache.

Erfassende und abrufende Person nicht identisch => Notwendigkeit der gemeinsamen Schnittstelle (sonst Gefahr von Datenverlusten)

Datenverluste entstehen meist bei der Konvertierung von Zeichen und Sprachen.

EDV ist nur eine Vereinfachung und Verbesserung (kürzere Zeit, größere Menge) innerhalb der Archivierung, keine neue Methode. Computer nur ein Teil der Maschinenentwicklung. (Unterstützung der intellektuellen Arbeitsleistung. Braucht Energie.)

Internet: offenes, anarchisches System, nicht zentral verwaltet; jedeR kann was publizieren. => kein zentrales Inhaltsverzeichnis.

Aufgabe der Suchmaschinen: jede Homepage durchlesen und in einem Index speichern. Probleme: nicht alles auffindbar; nicht möglich, nur die wichtigen Informationen zu erfassen. Verschiedene Suchmaschinen in unterschiedlichen Bereichen besser.

Für EDV müssen die Daten kodiert werden. Eingaben werden nach bestimmten Regeln in 0 und 1 umgewandelt. Problem für die Archivierung: Codepages/Zeichensätze (Sonderzeichen unterschiedlich kodiert); Sortierung (z. B. Z < a < Ä).

Datenerfassung: wichtig, auf Archivierbarkeitskriterien achten! (z.B. bei HTML-Code die Standards befolgen.)

Mindestens 50 % der Archivtätigkeit ist Datenerfassung => Kostenintensiv, obwohl noch überhaupt nichts passiert. (AkademikerInnenarbeit, da anspruchsvoll.)

Qualität der Ausgabe wird nie besser sein als die Eingabe (Garbage in, garbage out).


2000-11-08

Vorstellung Geschichts-Website "history.show"

Hat sich aus einer Lehrveranstaltung 1996/97 entwickelt.

Aufbau einer Webseite anders als eine wissenschaftliche Arbeit; im Web sind kurze Einstiegstexte wichtig.

Buch ist relativ leicht archivierbar. Andere Dinge (wie z.B. Münzen oder Film) nicht gut archivierbar.

Zitieren im Internet schwierig. Bei Büchern gibt es immer ein Belegexemplar; Webseiten werden in 5 Jahren vermutlich gar nicht mehr dort sein. Das sollte aber kein Grund sein, niemals aus Webseiten zu zitieren; es muß nur auf die Archivierung geachtet werden.

Feedback ist auch in Archiven wichtig: BenutzerInnen müssen sagen, wie sie das Angebot finden und was sie besser machen würden.

Dokumentation

Prinzipien auf alle Medienformen übertragbar. Alles, was überlieferungswürdig ist, muß dokumentiert und archiviert werden.

Manchmal ist nicht nur der Inhalt interessant, sondern auch das "Drumherum" (z.B. bei Film). Z.B. Ambiente, Stimmlage, Kleidung, Stimmung usw. mit Stichworten beschreiben.

Dokumentationsprozeß

Kreislauf aus

Informationsverlust meist durch Kommunikationsprobleme: BenutzerIn möchte die Anfrage in natürlicher Sprache formulieren; das System verlangt aber bestimmte formalen Kriterien.

Problem Personenabhängigkeit: EinE ArchivarIn mit sehr viel Erfahrung findet alles; wenn diese Person weg ist, wird das Archiv praktisch unbenutzbar. (Das Problem ist aber nicht auf Archive beschränkt.)

Manche Probleme entstehen, wenn die Problematik nicht bewußt ist. Von Anfang an muß jemand Regeln aufstellen, wie etwas dokumentiert, archiviert und abgelegt werden muß.

Exkursion 9. Staatsarchiv: 24. 1. Hr. Dr. Jerabek

Unterscheidung Information <> Informationen.

Information: Verringerung der Ungewißheit in einem System

Informationen: Daten, die für sich noch nicht viel aussagen.

Benutzerfreundlichkeit: wichtig, sich an den zu erwarteten Wissensstand der BenutzerInnen zu orientieren. Fachbibliothek kann Spezialwortschatz und dem Personenkreis bekannte Abkürzungen verwenden; eine allgemeine Bibliothek nicht.

Archiv-Arten

Archiv: Sicherung von Kulturgut; auch entbehrlich gewordene, aber aufbewahrungswerte Akten.

Bibliothek: Bereithaltung von Büchern für die Ausleihe; selbständige bibliographische Einheiten.

Dokumentationsstellen: Mischform: Bewahrung wie Archive, Ausgabe an BenutzerInnen wie Bibliotheken.


2000-11-22

Probleme mit elektronischer Speicherung:

Ständiges Überspielen/Umkopieren notwendig.

Wechsel der Datenträger erschwert Einteilungskriterien: auf EDV-Basis werden Daten ganz anders abgelegt als Papier.

Problem bei Akten: Aktenfülle: Extrem große und wachsende Datenmenge. (Begonnen mit der Schreibmaschine, durch EDV verstärkt.)

400 Kilometer Akten (!) im US-Nationalarchiv. USA 1862-1914: ca. 500 km Akten erzeugt.

Uni Wien-Bibliothek: ca. 68 km.

Aufgaben von ArchivarInnen


2000-11-29

Zuerst Soll/Ist-Analyse machen, dann erstEDV-System auswählen, nicht umgekehrt!

Archiv- und Bibliotheksgeschichte

Erscheinungsform der Schrift (ob auf Papier oder Knoten) ist egal.

Unser Alphabet hat sich über mehrere tausend Jahre entwickelt (auch das Zahlensystem).

Es gibt keine aktuelle genaue Zählung, wie viele gesprochene Sprachen es auf der ganzen Welt gibt. 100 größte Sprachen werden aber von 90 % der Menschen gesprochen. Für sehr viele Sprachen (z.B. Kurdisch) gibt es aber kein Schriftsystem: in diesem Fall wird oft das lateinische Alphabet genommen. (Nur ca. 13 % der Sprachen haben ein Schriftsystem.)

Schrift ist das Gedächtnis der Menschheit. Wo es Hochkulturen gab, wurde auch ein System für Schreiben entwickelt, zuerst im (weit gefaßt) religiösen Bereich.

Wirtschaftliche Auszeichnungen begannen mit Erntezählungen (=> Berechnung über mehrere Jahre).

Aufzeichnungen aus dem Militärbereich: Erfahrungen weitergeben.

Hochkulturen hatten auch meist Handelsbeziehungen, die auch Schriftverkehr notwendig machten.

Schrift: Umstieg von der subjektiven gedächtnisabhängigen Speicherung zur objektiven schriftlichen Speicherung.

Erste Höhlenmalereien: ca. 15.000 v. Chr.

Jede Schrift hat sich aus einer Bilderschrift entwickelt. Bildsymbole wurden gezeichnet und interpretiert. Dadurch sehr viele Zeichen => Ausdrucksstärke groß, aber auch die Komplexität; Mißverständnisse durch unklare Zeichnung möglich.

(Bildsymbole heute: Fahnen, Verkehrszeichen, Icons in Programmen usw. Assoziation nötig.)

Die komplexen Bildsymbole wurden im Laufe der Jahre ständig vereinfacht und der Zeichenvorrat wurde verringert. => Übergang von Bilder- zur Lautschrift. (Zuerst ganze Wörter, dann ganze Silben, dann erst Buchstaben, jeweils mit fließendem Übergang. Während des Übergangs (evt. Jahrhunderte) parallele Anwendung. Chinesisch: mehrere Tsd. Zeichen, aber nur 200 häufig verwendet; 90 % davon Silbenschrift.)

Vorteil wenigerZeichen: eindeutiger.

Leistungen der Schrift:

Zahlensysteme

Schriftsysteme haben sich früher entwickelt als Zahlensysteme.

Arten von Zahlensystemen:

Römisches Zahlensystem war sehr komplex zum Rechnen, dadurch Rechensystem: Abakus.

Stellenwertsystem erst sehr spät entwickelt.

Konzept von 0 relativ neu (erst seit ca. 1000 Jahren), wichtig für Lücke wie in 103 oder 1003.


2000-12-06

Die APA im Web

http://ots.apa.at/: Originaltextservice der Austria Presseagentur, wird per e-mail ausgeschickt.

My OTS: http://my.ots.at - aus wählbaren Themen kann eine eigene Startseite zusammengestellt werden

Inhalte von APA online: realtime 50 Agenturdienste (3 Mio. Meldungen pro Jahr), 100 Datenbanken (12 Mio. Dokumente).

Größter Informationspool in Österreich.

Bei der Speicherung wird von vornherein beschlagwortet (Synonyme usw.) - verbessert die Suche.

Dienst "Pressespiegel": für große Firmen interessant, Dienstleistung bei der APA billiger als selbst Leute dafür beschäftigen.

APA versucht, neue Geschäftsfelder zu erschließen - z.B. als Information Broker


Die Römer hatten schon ein Bibliothekssystem, wie wir sie kennen.

Bibliothek von Alexandria hatte bereits 200.000-300.000 (handgeschriebene!) Bücher gehabt.

Leibniz:


2001-01-10

Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes

Gegründet 1963

Forschungsgebiete:

Bibliothek mit 15.000 Bändern

Flugblattsammlung

Sammlung der Publikationen rechtsextremer Kreise

Plakatsammlung: 30.000 Plakate

Filme, Videos, Tonbänder mit Interviews

Finanzierung durch das Ministerium für Wissenschaft und Forschung und die Stadt Wien; private Spenden (Überlebende des Holocaust), Mitgliedsbeiträge.

Alle Dienste gebührenfrei zugänglich. Publikationsgebühr 500 S / Foto. (Ziel: nicht höchstmöglicher Gewinn, sondern Information der Öffentlichkeit.)

Finanzielle Probleme seit dem Regierungswechsel. Personal- und Platzproblem: 30 fix Angestellte, sehr viele ehrenamtliche MitarbeiterInnen (z.B. im Zeitungsausschnitts-Archiv). 10 Zivildiener. (Nur mehr 3 ab Februar.)

Politischer Druck immer sehr stark; jetzt ganz besonders.

Das Archiv liegt mit der Arbeit ca. 2 Jahre nach den Anfragen zurück - viele Anfragen zu ungenau und/oder zu lang.

Mitteilungsblatt: erscheint 5mal jährlich, geschrieben von den MitarbeiterInnen.

(Wissenschaftliches) Ansehen des DÖW sehr groß, einzige Institution mit starkem Österreichbezug. (Öfter Prozesse zwischen DÖW und FPÖ; Engagement in der öffentlichen Diskussion.)

50 % der Anfragen aus dem Ausland; Zusammenarbeit mit ausländischen Organisationen.

Online: http://www.doew.at/ office@doew.at

Ca. 14.000 Einträge im Online-Katalog, laufende Aufarbeitung schwierig.

Suchmaschine: Noch kein Thesaurus.

Wer im Archiv arbeiten will, wird erfaßt und muß sich mit Lichtbildausweis ausweisen: was ist mit den Dokumenten geplant usw.


Kleinere Spezialarchive sind für Erstrecherchen für wissenschaftliche Arbeiten meist sehr praktisch.


Filmarchiv

Kleines Archiv, 5 Leute, großer Zeitdruck.

1955 gegründet. 1965 neues Filmdepot in Laxenburg.

Bestand: derzeit ca. 60.000 Filme + Fotos, Bücher, Partituren, Drehbücher, Plakate, filmtechnische Geräten usw.

1999 7.000 Filme dazugekommen.

Hauptbestand: österreichische Produktionen. (Spielfilme, Dokumentarfilme, Amateurfilme)

In Österreich kein Pflichtexemplar fürs Filmarchiv (unüblich in Europa), auf Freiwilligkeit angewiesen.

Großteil wird nicht elektronisch gespeichert (wäre noch zu teuer).

Nur 6-7 Filme pro Jahr können digitalisiert werden, der Rest wird von Zeit zu Zeit auf Nitrofilm umkopiert.

Benützung der Bibliothek kostenlos; Filmrecherche nach Komplexität kostenpflichtig.

ORF hat vollen Zugriff aufs Archivmaterial (mit Ausnahme der wissenschaftlichen Filme) und zahlt einen jährlichen Pauschalbetrag.

Plan, Recherchemöglichkeit online anzubieten.

Budget: 25-30 Mio. / Jahr, dieses Jahr um 2 Mio. gekürzt.

Gelegentlich Film-Retrospektiven zu Schwerpunktthemen.


2001-01-17

Die Phonotek - jetzt "Österreichische Mediathek"

... des Technischen Museums Wien

1960 Phonotek gegründet, Sammelstelle

1965 Quellenerstellung

1974 erster Archivraum

1983 erste Videomitschnitte

1991 Katalogisierung per EDV

Aufgaben

Bestand

Kein Ablieferungsgesetz => Archivierung für AKM

Kontakte zu Labels (Ankauf)

Stiftungen

Eigene Aufnahmen

ORF-Mitschnitte

Archivierungsprobleme

Audiovisuelle Datenträger sind vom Verfall bedroht. Es wird versucht, alte Bestände zu digitalisieren.

Recherche übers Internet nicht möglich.


2001-01-24

Bibliothek der Europäischen Kommission in Österreich

Aufgaben:

Zugang zu allen öffentlich zugänglichen Informationen der EU: Publikationen der Ausschüsse, EUSTAT, Entscheidungen der Gerichte usw.

Homepage: http://europa.eu.int/austria/

Eingestellt werden in Zukunft angeblich bevorzugt AbsolventInnen der Fachhochschule Eisenstadt. ("Sehr, sehr großer Vorteil.")

Sowidok

(Sozialwissenschaftliche Dokumentationsstelle der AK)

1922 Sozialwissenschaftliche Studienbibliothek eröffnet und der gesamten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt

1938-1945 Auflösung der AK und der Bibliothek; Bestände an unbekannten Ort abtransportiert

1945 Neugründung, Wiederaufbau

19 Personen beschäftigt, 7 AkademikerInnen.

Wissenschaftliche Arbeit: vor allem im Bereich der Geschichte.

Finanzierung: aus AK-Mitgliedsbeiträgen.

Bearbeitungszeit vom Einlangen des Buches bis zur endgültigen Zurverfügungstellung: ca. 1 Woche.

Kataloge:

Sowidok sehr stark genützte Einrichtung mit sehr gutem Ruf.

Parlamentsbibliothek

http://www.parlinkom.gv.at/

13 MitarbeiterInnen

Gegründet 1869

Bestand:

Sehr interessant: stenographische Protokolle. (Auch sehr guter Index mit Stichworten usw.)


2001-01-31

Kurier-Archiv

Kurier-Ausgaben 1945-54: Von Amis mitgenommen

Normalerweise nicht öffentlich zugänglich; Anfragen werden beantwortet, wissenschaftliche Forschung mit Erlaubnis der Chefredaktion möglich.

Beschäftigte recherchieren vor allem für die Redaktion.

Archivierungsmethode: Druckerei => Datenbank der APA.

Bilder: bis 1995 im Papierarchiv, seitdem in Bilddatenbank der APA. Material, das aus dem Papierarchiv gebraucht wurde, wird auch eingescannt und in die DB gestellt.

Der Standard (Start: 1988) hat von Anfang an kein Archiv angelegt, sondern an die APA ausgelagert. Damals hatten noch alle Zeitungen Archive.

Archive haben bei Zeitungen keinen hohen Stellenwert.

Spiegel in Deutschland: zwei Funktionen: 1. Recherche, 2. Gegencheck aller ausgehenden Artikel.

ORF-Archiv: alle Sendungen des Aktuellen Dienstes werden vollständig archiviert und auch bestichwortet, sie sind danach optimal zugänglich. Das Archiv ist sehr beliebt und wird intensiv benutzt.

Universitätsbibliothek

1365 Uni Wien gegründet, "Bücherkammer" bereits vorgesehen.

1382 Bibliothek

1521 Krise wegen Kriege und Pest; aufgelöst.

1747 Neue Bibliothek von Maria Theresia gefordert

1989 Teilnahme am Bibliotheksverband, Ende der Zettelkataloge, die seitdem gescannt werden.

Alle Bücher seit 1989 im Aleph-System drinnen, auch übers Internet zugänglich (http://ub.univie.ac.at/). Frühere Bücher in Zettelkatalogen; wenn seitdem ausgeborgt, sind sie auch häufig online erfaßt.

Auch Kataloge anderer österreichischer Bibliotheken.

Ca. 5,6 Mio. Bücher (1999). 2,4 Mio stehen in der/gehören zur Hauptbibliothek.

Archiv der Stadt Wien

1267 erster Stadtschreiber im Rathaus in der Wollzeile.

"Eisenbuch" bis 1918 geführt

Keine großen Bestände, da die Magistrate ihre Materialien selbst verwaltet haben.

1440 Sammlung aller städtischen Akten

1534 Wipplingerstraße, Systematik, erstes Register (verlorengegangen)

1720 Anordnung, städtische Akten nach einem Jahr an die Registratur abzuliefern; Aktenausgabe geregelt.

1783 Magistratsreform => viele neue Akten => Platzmangel => vom 15. bis ins 17. Jahrhundert Akten weggeschmissen

1802 strukturierte Ordnung nach Sachgruppen

1831 erste Forschungsaufträge

Problem: verschiedene Depots. Neues Archiv im Gasometer D, soll alle Platzprobleme lösen; vollständiger Betrieb wahrscheinlich erst ab 2002.

http://www.wien.gv.at/ma08/

Benutzung kostenlos, beim ersten Besuch Besucherbogen ausfüllen. Material kann kopiert/fotografiert werden, wenn ReferentIn es erlaubt.

Sperrfrist 30 Jahre, wie beim Staatsarchiv.

Kleinausstellungen von den ArchivarInnen gestaltet, kostenloser Eintritt.



Die Landesarchive werden recht häufig von HobbyhistorikerInnen (z.B. für die Ahnenforschung) benutzt, das Staatsarchiv eher nur von "professionellen" HistorikerInnen.




© Balázs Bárány. (Homepage | datascientist.at)
Zuletzt geändert: 2001-01-31.